Geldwerte

Geldwerte sind Bargeld, Tagesgeld, Festgeld, Sparbücher, Sparverträge etc. bei Banken und Sparkassen sowie Kapitalanlagen bei Versicherungen und Bausparkassen.

Schaut man sich die Struktur des Geldvermögens der Deutschen an, so erkennt man, dass etwa 90% aller Geldanlagen in reinen Geldwerten investiert sind (rot). Das sind in etwa 5,5 Billionen Euro. Nur etwa 500 Milliarden Euro liegen in Geldanlagen, die auch teilweise Sachwertcharakter haben (grün).

Geldwerte erwirtschaften heute nur noch geringe Zinsen. So verliert man nach Inflation jeden Tag Geld, anstatt es zu vermehren. Dies nennt man finanzielle Repression.

Legen Sie Ihr Vermögen oder Ihre Altersvororge in Geldwerten an, so verleihen Sie Ihr Geld und hoffen es zurück zu bekommen. Sie sparen also in die Schulden anderer; damit sind Sie der Gläubiger.

Die Schuldner sind Banken und Versicherungen, die Ihr Geld weiterverleihen, auch in europäischen Staaten. Welcher Staat kann heute noch seine Schulden zurückzahlen? Wie sicher sind Banken und Versicherungen selbst?

Da Geldwerte keinen eigenen, realen Wert haben, sollen sie durch den Einlagensicherungsfonds oder durch Garantien gesichert sein. Bei Schuldenschnitten und Staatspleiten werden die betroffenen Geldwerte trotzdem wertlos werden. Dafür hat der Staat mittels Gesetzgebung gesorgt. Betroffen hiervon sind in etwa 90% des Geldvermögens der Deutschen.

 

 


"Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück - Null."

Voltaire 1694-1778